… geht an Marie Forster.
Herzlichen Glückwunsch!
Was wir lesen

Wenn der Mond silbern über dem Freibad steht, kommen Geheimnisse ans Licht. Dass Anemone eigentlich die Tochter des großen Wassermanns ist. Und unbedingt nach Hause möchte. Oder dass August Angst vorm Wasser hat. Aber unbedingt schwimmen will. Da nimmt Anemone Augusts Hand. Sie weiß, dass man alles schaffen kann. Mit einem Freund. Und wenn man fest genug daran glaubt…
Eine witzige und liebevoll erzählte Freundschaftsgeschichte mit Anemone und August, einer Gans und einem sehr menschlichen Biber, Außerirdischen und einem vornehmen Landstreicher, versalzenen Brötchen und zwei halben Herzen.
Thomas Brinx/Anja Kömmerling
Anemone aus dem Meer
Thienemann Verlag // € 9,90
Ab 8
Gestern im Kino: Lemony Snicket

Bis zum tragischen Tod ihrer Eltern waren die Baudelaire-Kinder die glücklichsten Kinder der Welt: Violet, die einmal eine große Erfinderin werden will; Klaus, der schon die halbe (riesige) Bibliothek seines Vaters gelesen hat; und Sunny, die noch nicht sprechen, aber mit ihren ersten Zähnchen schon prima zubeißen kann.
Jetzt sind sie unglückliche Waisen, deren beträchtliches Erbe vom schrecklich naiven Mr. Poe verwaltet wird. Erst wenn Violet volljährig ist, soll es ihnen ausgehändigt werden; so lange sollen sie bei ihrem nächsten Verwandten, Graf Olaf, leben. Der aber ist ein Widerling an Leib und Seele, ein heruntergekommener Schauspieler, der besessen ist von dem Gedanken, das Baudelaire-Vermögen an sich zu bringen.
Es dauert nicht lange, bis Violet, Sunny und Klaus den gefährlichen Graf Olaf durchschaut haben. Aber was soll ihnen helfen? Mr. Poe ist den Schauspielkünsten Olafs nicht gewachsen – die Kinder sind ganz auf sich allein gestellt. Dank Violets Erfindungsgabe, Klaus‘ Klugheit und nicht zuletzt dank Sunnys Zähnchen gelingt es ihnen trotzdem immer wieder, Graf Olaf zu entkommen…
Statt bonbon-bunten Kinderkino präsentiert der Regisseur Brad Silberling einen mysteriösen Kosmos bevölkert von skurrilen Erwachsenen, verfressenen See-Egeln und verschmusten Riesenschlangen. Und vor allem Jim Carrey als als völlig überspannter Graf Olaf, macht den Film zum absoluten Muss für alle ab 10, die nicht länger auf den nächsten Harry Potter-Film warten möchten, denn »Lemony Snicket – Rätselhafte Ereignisse« ist mindestens so gut wie die Potter Verfilmungen!
Die ersten der insgesamt 13 Bände über die Baudelaire-Geschwister sind in Deutschland bereits 2000 im Beltz Verlag erschienen. Aber anders als in Amerika, wo sie Potter vom ersten Platz verdrängten, blieb der Erfolg bei uns aus: zu düster und zu schräg. Rechtzeitig zur Verfilmung sind die ersten drei Bände, auf die der Film basiert, bei Goldmann/Manhattan wieder lieferbar (»Der schreckliche Anfang«, »Das Haus der Schlangen« und »Der Seufzersee« für jeweils € 13,00). Hoffentlich werden sie durch den Film wieder entdeckt, denn lesenswert sind sie auf jeden Fall!
Unser Junior-Team

Thomas ist der »Herr der Bücher«, denn er sorgt dafür, dass alle ihre Bestellungen pünktlich geliefert bekommen, kümmert sich um Reklamationen, wenn doch mal was schief gelaufen ist und ist bei aller Hektik, die manchmal herrscht, beneidenswerterweise immer die Ruhe selbst…

Sabrina ist unser absoluter Glücksfall, denn sie kümmert sich nicht nur kompetent und liebevoll um die Kunden und ist immer gut gelaunt, sondern sie räumt auch supergerne auf und um und weg…

Jörg ist wie dieses Foto: immer in Bewegung! Er kümmert sich um unsere kleinen und großen Kunden, packt Pakete aus und ein, bestellt und räumt auf und sorgt dafür, dass wir immer genug Milch für den Kaffee und die Kinder ihre Süßigkeiten haben…

Sandra trifft man meistens am Schreibtisch an, von hier aus schreibt sie Rechnungen und überlegt, was wir für Kindergärten, Schulen und die mittlerweile mehr als 3.500 Clubkinder tun können. Außerdem sorgt sie dafür, dass alle anderen immer wieder nette Sachen auszupacken haben…
Die Hasen sind los!
Auch wenn’s draußen noch eisig-kalt und ein wenig verschneit ist, kündigt sich bei uns der Frühling in Form einer Haseninvasion an.
Aber seht selbst…





Was wir lesen

Kaum einer weiß von der uralten Magie, die in machtvollen Strömen tief unten die Erde durchzieht. Doch Jack kann sie spüren. Und von einem alten Barden hat er gelernt, über sie zu gebieten. Diese Kraft ist es, die ihm das Leben rettet, als er und seine kleine Schwester bei einem Wikingerüberfall weit übers Meer verschleppt werden. Doch kann sie ihm auch helfen, als er von der ebenso schönen wie grausamen Königin der Nordmänner auf die gefährlichste Reise seines Lebens geschickt wird? Zum Ursprung aller Magie – ins Land der Trolle und Drachen…
Absolut packend erzählt Nancy Farmer die Mythen der Nordmänner neu.
Nancy Farmer
Drachenmeer
Loewe Verlag // € 16,90
Für Vielleser ab 12
Was wir lesen

Vinni ist fast neun und besucht in den Sommerferien ihren Vater auf Sonntag. Das klingt komisch, aber Sonntag ist eine Insel. Und was Vinni gemeinsam mit ihrem besten Freund Olle erlebt, wird in diesem Buch wunderbar leicht, warmherzig und witzig erzählt: Vom Baden im kalten Meer, vom alten Fischer, vom hochnäsigen Fräulein Toll und abenteuerlichen Bootsausflügen. Und natürlich von den warmen Mittsommerabenden, an denen alle Inselbewohner gemeinsam feiern!
Bestens zum Vorlesen geeignet.
Petter Lidberg
Vinni macht Ferien
Fischer Schatzinsel // € 9,90
Zum Vorlesen und Selberlesen
Was wir lesen

Eine düstere Stadt in einer längst vergangenen Zeit: Boy, ein Junge ohne Namen und Vergangenheit, ist Assistent des launischen, aber genialen Magiers Valerian. Als sein Herr immer unberechenbarer wird, ahnt Boy, dass er vor etwas unvorstellbar Fürchterlichem Angst hat. Boy hat Recht: Valerian hat einen verhängnisvollen Pakt mit den Mächten des Bösen geschlossen. Nur das mysteriöse Buch der toten Tage kann ihn jetzt noch retten. So düster wie die Stadt ist auch dieses Buch…
Eine Leseprobe findet ihr hier…
Marcus Sedgwick
Das Buch der toten Tage
Hanser Verlag // € 15,90
Für Hartgesottene ab 12, sonst ab 14
Hier geht’s zur Übersicht der bisher gelesenen Bücher…
Und bestellen könnt ihr das Buch hier…
Was wir lesen

Schwarze Spuren, finstere Gestalten, üble Gerüche, düstere Gassen!Mog Winter ist nach seiner Flucht aus dem Waisenhaus bei einem Drucker als Gehilfe untergekommen, der ihn zusammen mit Mogs Hund Klimper in einem Verschlag über der Druckerei wohnen lässt. Sträflinge, Mörder und die fragwürdigen Gestalten der Londoner Unterwelt gehören zu seinem täglichen Leben, schließlich druckt er ihre Steckbriefe. Durch die tatsächliche Begegnung mit einem aus dem Gefängnis ausgebrochenen Verbrecher wird Mog in die Verwicklungen um einen großen Raub einbezogen, in eine Kette von Verwechslungen und in die Jagd nach einem Mörder.
Ein wirklich packender Roman in bester Tradition schauriger Romane, die die finsteren Gassen und die miesen Schurken des früheren Londons aufleben lassen.
Kleine Leseprobe:
Einen so hässlichen Mann mit einem so bösen Blick hatte ich in meinem ganzen Leben noch nicht gesehen. Er starrte mich vom Plakat an, die Konturen glänzten von der noch feuchten Druckerschwärze, und das ließ ihn noch lebendiger und bedrohlicher erscheinen. Ich hielt das Blatt auf Armlänge von mir entfernt, damit es nicht zerknitterte.
COCKBURN
Ich las seinen Namen und bewegte stumm die Lippen, während ich die großen schwarzen Buchstaben überprüfte. Waren sie gerade genug? Der obere Teil vom R kam nicht deutlich
genug heraus …
Trotzdem war die Wirkung enorm, und obwohl ich mich vor dem Unhold mit dem bösen Blick etwas fürchtete, weil er so aussah, als wollte er gleich vom Plakat heruntersteigen und mich erwürgen, war ich auf mein Werk ziemlich stolz. Denn wenn das Plakat den Leuten Angst einjagte, gaben sie sich sicherlich viel mehr Mühe, um bei der Festnahme des Ausbrechers mitzuhelfen.
AUSGEBROCHEN
am 14. Mai
aus dem neuen
GEFÄNGNIS IN CLERKENWELL
WARNUNG an alle Bürger:
Dieser Mann ist SEHR GEFÄHRLICH!
Mir fiel auf, dass das Ausrufezeichen etwas schief geraten war. Ich musste die Letter vor dem Weiterdrucken noch mal gerade rücken.
Ein Druckerlehrling muss hart arbeiten. Ich erledigte Botengänge und machte alle langweiligen und schmutzigen Arbeiten, und Mr Cramplock bezahlte mir dafür nur zwei Schillinge die Woche: Das war nicht viel.
Aber unsere Druckerei war immer die erste, zu der die Menschen kamen, wenn sie irgendetwas bekannt geben wollten. Deshalb wussten Mr Cramplock und ich immer alles lange vor allen anderen Leuten. Wir druckten ständig Plakate, Handzettel und Programme und berichteten den Lesern, was auf der Welt so alles geschah. Wenn es irgendeine Konferenz gab oder ein
Theaterstück aufgeführt wurde oder eine Versteigerung stattfand oder irgendein besonderer Gegenstand ausgestellt werden sollte oder etwas gestohlen gemeldet oder Häftlinge
ausgebrochen waren oder Leute aufgehängt werden sollten oder Ertrunkene aufgefunden worden waren oder Verwandte vermisst wurden – dann wussten wir meistens darüber Bescheid.
Wenn ich durch die Straßen von London lief und überall meine eigenen Plakate mit den riesigen schwarzen Lettern an den Mauern und Zäunen sah, kam ich mir insgeheim sehr wichtig vor. Sie machten die Leute glücklich und neugierig und ängstlich, sie brachten die Leute zum Reden.
Mir kam es so vor, als ob die Dinge nur passierten, weil ich das druckte.
Die meisten Leute nannten mich Druckerteufel. Meine Haare waren kurz und schwarz und mein Gesicht meistens schmutzig von der vielen Druckerschwärze, die überall in der Druckerei herumspritzte. Unter der Druckerfarbe war meine Haut braun von der Sommersonne. Damals war ich klapperdürr und arbeitete meistens in langen Hosen, die mir um die Hüften schlabberten, deshalb musste ich sie ständig hochziehen, vor allem wenn ich rannte.
»Hier kommt der Druckerteufel«, sagten dann die Leute. Zuerst fand ich das nicht besonders nett, aber da es offensichtlich nicht boshaft gemeint war, gewöhnte ich mich bald daran.
»Rück das Ausrufezeichen gerade, Mog.« Mr Cramplock war neben mir aufgetaucht und betrachtete das Plakat.
»Sieht der nicht gefährlich aus, Mr Cramplock?«, sagte ich mit ziemlicher Bewunderung, während ich das große Plakat wieder hochhob.
»Mörderisch, Mog, hmmmm. Mör-de-risch!«
Paul Bajoria
Schwarze Spuren
Beltz Verlag // € 14,90
Ab 12
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Und bestellen könnt ihr das Buch hier…
Neu im Antiquariat

Kleiner Malblock von Socke € 1,– statt € 2,20
Großer Malblock von Socke € 1,50 statt € 3,20
Bilderrahmen von Socke € 2,50 statt € 4,95

Krümel-Notizbuch € 3,00 statt € 6,50
Krümel-Schlüsselanhänger € 4,00 (fünf verschiedene Motive) statt € 7,95
und (wunderschön!) die Krümel-Spieluhr für € 12,– statt € 24,95

Und für die Kleinsten:
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